Der Autor
Erik Händeler
Jahrgang 1969, verheiratet, drei Kinder, Studium der Wirtschaftspolitik und Volkswirtschaft. Wurde Anfang 1997 freier Journalist, um die Kondratiefftheorie und deren politische Konsequenzen in eine breite öffentliche Debatte zu bringen.
Erik Händeler rüttelt mit seinem Buch die Leser auf und vertritt auch bei seinen vielen Vortragsreisen, Interviews und Rundfunkbeiträgen immer wieder die Auffassung: Wir sind der Krise nicht ohnmächtig ausgeliefert. Wir haben die Wahl!
Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat das Buch "Die Geschichte der Zukunft" von Erik Händeler gelesen. Im Spiegel 26/2004 sagte sie in einem Interview auf Seite 36:
"Der Theorie des russischen Ökonomen Nikolai Kondratieff zufolge entwickelt sich die Wirtschaft in langen Zyklen, an deren Beginn grundlegende technische Umwälzungen stehen. Diese bewirken einen ökonomischen Schub, der gesellschaftliche und politische Veränderungen provoziert. Die Politik kann dabei helfen, diesen Prozess so zu gestalten, dass sich die wirtschaftlichen Triebkräfte gut entfalten können. ...
Nach der Erfindung der Dampfmaschine hat sich in Deutschland die Industrialisierung auch deshalb verzögert, weil es lauter Einzelstaaten gab, zu deren Haupteinnahmequellen die Zölle zählten. Dadurch wurde der Bau von grenzüberschreitenden Eisenbahnen - eines wichtigen Wirtschaftsfaktors - über Jahrzehnte hinweg behindert, weil das einen Wegfall der Zölle bedeutet hätte. Daran hatten die herrschenden Schichten einfach kein Interesse. Heute müssen wir aufpassen, dass wir auf den Finanzmärkten, bei Softwareentwicklungen und anderen Dienstleistungen nicht wieder 20 oder 30 Jahre hinterherhinken, weil unsere Staatlichkeit, aber auch unsere Gesellschaft zu starr reagiert.
Wir müssen uns mit den langen Wellen der Wirtschaft entwickeln. Wer diese Wellen blockiert oder abbremst, erntet das, was wir derzeit alle beklagen: Massenarbeitslosigkeit."
Bei einer zufälligen Begegnung von Angela Merkel und dem Autor Erik Händeler am 29. Juni in Berlin bestätigte sie, dass sie sein Buch gelesen habe, dass sie die Analyse ausgezeichnet fände, aber nicht in jeder Prognose mit dem Buch übereinstimme.
Dazu Erik Händeler: "Kein Wunder: Dann würde sie in der Gesundheitspolitik nicht auf eine Kopfpauschale setzen, sondern auf ein Anreizsystem der Gesunderhaltung."

